Dienstag, 9. November 2010

Höchste Zeit für eine weitere Wortmeldung.

Im Oktober haben wir einen Geburtstagsmarathon hingelegt... Tim-Jannik wurde ein Jahr alt und weil wir die Freunde, Nachbarn, Paten und Großeltern nicht alle gleichzeitig einladen wollten (und konnten), haben wir uns entschlossen, die Feier in mehreren Etappen auszurichten. Das hatte zur Folge, das es an drei aufeinanderfolgenden Samstagen extrem leckeren Kuchen gab und immer sehr nette Leute zu Besuch waren. Vorher wurde jeweils geputzt und aufgeräumt - einen Grund muss man dafür ja haben :-) Achja, das Motto war "Wiedervereinigung" (wegen 3. Oktober) und so war die Deko vornehmlich in Schwarz-Rot-Gold gehalten und eine DDR-Fahne gab es auch...
Tim-Jannik selber hat das Ganze doch relativ gelassen genommen. Einen wirklichen Sinn für Geschenke hat er noch nicht und so spielt er lieber mit seinen schon bekannten Spielsachen als dass er Anstalten machte, ein noch so verführerisch eingepacktes Geschenk auszupacken.

Nun habe ich einen Monat Elternzeit! Also so wirklich frei und ohne zur Arbeit zu müssen... Der Hintergrund ist der, dass Anne ab Dezember wieder an zwei Vormittagen in der Woche ins Labor muss und während dieser Zeit Vera, eine Freundin von uns, die wir aus der Gemeinde in Unterjesingen kennen, als Tagesmutter auf Tim-Jannik aufpasst. Dafür ist eine Zeit der Eingewöhnung vorgesehen, die nun im November stattfindet und in der ich auch gefordert bin. Ich werde nämlich an den zwei Vormittagen Tim-Jannik morgens zu Vera fahren, während Anne ihn dann mittags abholt. Da Vera in Pfäffingen wohnt, musste der "Fahrdienst" regelrecht ausgeklügelt werden: Ich lasse das Auto morgens in Pfäffingen stehen und fahre von dort aus mit der Ammertalbahn nach Stuttgart. Anne kommt mittags von Tübingen aus ebenfalls mit dem Zug aus Tübingen, lädt Tim-Jannik ein und fährt mit dem Auto nach Hause. Klingt kompliziert, ist aber im Endeffekt zeitsparender, als wenn die Tagesmutter hier in Kiebingen wäre, was einen mindestens 10 minütigen Fußweg dorthin und dann nochmal zum und vom Bahnhof mit sich gebracht hätte. Hinzu kommt, dass von Pfäffingen aus die Züge öfter nach Stuttgart fahren, ich also noch ein bisschen flexibler bin. Mal sehen wie alles wird...